Hallo!
Passend zum anstehenden Fasching präsentieren wir euch an dieser Stelle einige lustige Lügengeschichten, die wir uns in Gruppenarbeit im Deutschunterricht ausgedacht haben. Viel Spaß beim Lesen!
Eure 5c
Wie die Sonnenfinsternis entstand und wieder endete
Das erste Mal seit den vielen Jahren, in denen ich nun schon bei meinem Besitzer Carlo bin, meldete sich mein Besitzer in der Mathestunde, aber wahrscheinlich nicht, weil er etwas wusste, sondern weil er auf die Toilette musste. Diese Gelegenheit wollte ich, Carlo’s Taschenfloh, mir nicht entgehen lassen, also beschleunigte ich auf 9000.000 km/h. und flog durch alles, was mir im Weg stand : Schulgebäude, Wände, Bäume usw.
Ich wollte auf jeden Fall fliehen, was ich schon x -Mal versucht hatte, aber es war mir doch nie geglückt!!!
Dann machte ich mich zu einem anderen Planeten auf.
Doch plötzlich hörte ein lautes: PLATSCH! WATSCH! TATSCH!
Erschrocken drehte ich mich um und sah etwas, dass mir Unbehagen bereitete: Mein Besitzer folgte mir, von Stern zu Stern hüpfend!!! So schnell ich konnte, beschleunigte ich mein Tempo um weitere 10.000 km/h.
Endlich landete ich auf der Sonne und dachte erleichtert: “Puhh!!! Hierher wird mir nicht folgen können.” Doch da hörte ich wieder das PLATSCH! WATSCH TATSCH! Und wusste sofort, dass Carlo ganz nah bei der Sonne war. Flüchtig warf ich einen Blick über die Schulter und sah, dass mein Besitzer nur noch ein paar Meter von mir entfernt war. Ich schaute mich auf der Sonne schnell nach etwas um, das mich vor meinem beknackten Besitzer retten könnte. Da entdeckte ich auch schon eine gelbe Frisbee-Scheibe, die man wegen ihrer Farbe fast nicht erkannte. Ich schleuderte das Frisbee mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte, von der Sonne weg und sprang dann selbst hinauf. Die Frisbee-Scheibe erreichte ein Höllentempo - war eben von mir geworfen! Eine Windböe stieß mich hinunter. Mit einem Spritzer, der eine Flutwelle auslöste, platschte ich ins Meer. Während ich zum Ufer paddelte, sah ich, wie die Welle die Sonne erreichte und sie auslöschte. Alles war stockfinster und ich rief den Leuten am Ufer zu, sie sollten Ihre Feuerwerkskörper holen, denn ich hegte die Absicht, eine Rakete zur Sonne hinauf zu schießen und sie somit wieder anzuzünden. Ein paar Minuten später nahm ich eine der Raketen und zündete sie an. Bezaubernde „Ohs“ und ,,Ahs“ drangen durch die Finsternis zu mir, dann endlich kam meine Rakete an der Sonne an. Doch die Sonne fing nicht an zu leuchten, sondern zu kokeln. Schnell schmiss ich einen Kübel mit Wasser hinterher, der perfekt landete (Weil er das Glück hatte, von mir geschmissen zu werden!!!) Dann nahm ich eines meiner extra langen Streichhölzer, die ich immer bei mir hatte, zündete eins an und warf es unter ohrenbetäubendem Lärm zur Sonne hinauf. Und deshalb leuchtet die Sonne wieder, aber nur an dem Fleck wo mein Streichholz landete, was übrigens da ist, wo wir immer hinschauen. Auf der anderen Seite krabbeln nun meine Läuse, die ich hatte, als ich dieses heldenhafte Abenteuer erlebte und ich bin schon gespannt wann die endgültige Sonnenfinsternis hereinbricht. Vielleicht seht ihr ja eines Tages eine meiner Läuse , wenn die Sonne sich mal wieder ganz um die Erde gedreht hat.
© Cora, Jana, Carlotta und Dorothee 5c
Der Sonnenurlaub
Eines Tages lief ich mit meinem Bruder Max zum Strand, um dort zu schwimmen und mich bräunen zu lassen. Zuerst gingen wir baden. Im Wasser tauchten und planschten Max und ich. Wir hatten zusammen viel Spaß. Nach einer Weile verließen wir das Wasser wieder.
Als ich mich abgetrocknet hatte, legte ich mich auf mein Badetuch und betrachtete die Sonne lange und ausgiebig. Plötzlich fiel mir ein Sonnenstrahl auf, der länger und länger wurde, bis er fast den Sand berührte. Neugierig sah ich mir den von der Sonne ausgehenden Strahl an. Nach einer Weile versuchte ich ihn anzufassen. Er war nicht heiß, wie ich es erwartet hätte, sondern, ganz im Gegenteil, er war nur lauwarm.
Aus lauter Neugierde kletterte ich am Sonnenstrahl hinauf zur Sonne. Als ich bei ihr angelangt war, berührte ich sie. Sie war ebenfalls nur lauwarm. Ich sah hinauf zu einem riesengroßen Tor. Dieses hatte kein Schlüsselloch und keine Türklinke. Ich legte meine Hand flach auf das gelb lackierte Tor. Es schwang sofort auf und ich stand in einem recht großen Dorf mit lauter orangen Häusern, die anscheinend bewohnt waren. Zum Glück hatte ich in der Schule die „Sonnensprache“ gelernt. Ich dachte mir: „Hoffentlich verstehen mich die Wesen, die hier leben.“
Da kam ein oranges Wesen mit kurzen Armen und Beinen, rundem Kopf, Kulleraugen, drei Haaren und einem Vogelschnabel zu mir. Auf „sonnisch“ rief es: „Guten Tag, ich heiße Sonntom und bin ein Sonnenmännchen! Dieses Dorf wird das Sonnendorf genannt. Komm mit und nimm an unserem Sonnentanz teil!“ Sonntom nahm mich an der Hand und zog mich in Richtung Sonnenmitte. Jetzt erst sah ich eine Horde Sonnenmännchen und
–mädchen. Sonntom stellte sich mit in den Kreis der Sonnenwesen. Dann forderte er mich in seiner Sprache auf mitzutanzen. Ich lächelte ihn an und antwortete ihm „Ja, gerne!“ Ich tanzte ungefähr eine halbe Stunde mit den orangenen Wesen, dann sagte ich: „Ich muss jetzt heim! Wo geht es hier nach unten?“ Erneut nahm Sonntom meine Hand und zeigte mir einen wunderschönen Regenbogen. An diesem rutschte ich hinunter und kam wohlbehalten wieder an den Strand zurück. Mein Bruder kam mir entgegen und rief: „Wo warst du denn so lange? Komm, gehen wir nach Hause!“
Wir liefen heim und mein schöner Ausflug war leider vorbei.
Ich nahm mir fest vor die gastfreundlichen „Wesen“ noch oft zu besuchen.
© Franca, Elisabeth (auf dem kleinen Foto), Aurelia, 5c
Münchhausen nimmt bei den Olympischen Spielen teil
Als ich einmal bei den Olympischen Spielen beim Hammerwerfen teilnahm
Der Teilnehmer vor mir drehte sich und ließ den Hammer los. Er hatte einen neuen Rekord aufgestellt. Nun war ich an der Reihe. Ich trat vor und hob den Hammer auf. Dann fing ich an mich zu drehen. Plötzlich begann ich mich in den Boden zu schrauben. Ich schraubte mich immer tiefer hinein. Es wurde wärmer und auf einmal sehr heiß, ich war am Erdkern an- gelangt. Rasch schraubte ich mich weiter und kam an der anderen Seite der Welt wieder heraus. Aber ich konnte nicht aufhören mich zu drehen. Es war so, als ob ich einen Propeller auf dem Rücken hätte. So fing ich an hoch zu schweben und irgendwann kam ich auf dem Mars an. Von dort hatte ich einen perfekten Blick auf die Arena. Ich zielte und warf den Hammer, der landete einen Meter weiter, als der meines Gegners. Mit einem großen Satz sprang ich wider in die Arena und ließ mich bejubeln. Und somit hatte ich das Hammerwerfen bei den Olympischen- spielen gewonnen!
Ende
© Sarah, Rebekka, Sophia und Sophie (5c)
Münchhausen bei den Olympischen Spielen (2)
Vor einer Woche nahm ich bei den Olympischen Spielen teil. Als erstes kam Schweine-Schwanz-Hochsprung. Man musste das Schwein hochwerfen, so dass es über die Latte fiel und einen Bauchplatscher in die Matte machte. Mein Konkurrent Andreas begann in dieser Runde. Andreas vergaß allerdings das Schwein und machte selbst einen Bauchplatscher. Ich kam dran, nahm Anlauf und schmiss das Schwein. Aber weil die Stange nicht gerade stand, schwebte das Schwein in der Luft und wartete, bis ich die Stange richtig gestellt hatte. Dann flog es darüber und landete mit dem Bauch in der Matte. Als nächstes kam das Moorbad. „Mit Schlamm bekleckern das ist das Ziel!“, dachte ich, sprang und landete direkt im Matsch. Weil ich nicht mehr herauskam, griff ich einen Frosch und hüpfte matschig über das gesamte Moor. Andreas nahm diesmal das Schwein und warf es ins Moor. Die letzte Aufgabe hieß Haushüpfen. Über das Haus hüpfen und den Kamin anzünden, war die Regel dieses Spieles. Ich hüpfte mit einem Satz über das Haus, zündete ohne Problem durch den Kamin das Holz an und kam geschickt wieder am Boden an. Andreas sprang, warf das Streichholz durch den Kamin und setzte somit das ganze Haus in Brand. Außerdem landete er nicht weich wie ich im Gras, sondern auf dem Beton der Terrasse.
Als Sieger der Olympischen Spiele freute ich mich über einen Pokal und einen Sack Schokolade.
© Florian, David und Johannes 5c
Münchhausen in der Seifenblase !!!
An einem schönen Tag waren mein Freund Till Eulenspiegel und ich im Park. Till hatte Seifenblasen dabei. Er blies einmal und noch einmal und noch einmal. Als er das vierte mal blies, war es eine soooooo große Seifenblase, dass ich hinein gepasst hätte. Aber ehe ich mich versah, hatte die große Seifenblase mich auch schon verschluckt. Ich hämmerte gegen die Blase, aber sie wollte einfach nicht zerplatzen. Nun wurde es noch schlimmer, die Blase hob ab. Die Seifenblase stieg immer höher und höher. Irgendwann war ich so hoch, dass ich meinen Freund nicht mehr sah. Mit der Zeit hatte ich mich an mein Schicksal gewöhnt und fand es irgendwie lustig.
Es vergingen mehrere Tage und Nächte. Irgendwann flog ich mit meiner Seifenblase über einen spitzen, hohen Turm. Nachdem ich genauer hin geschaut hatte, stellte ich fest, dass es der Eiffelturm in Paris war. Plötzlich verspürte ich ein wenig Hunger. Darum sprang ich ganz oft gegen den Boden der Seifenblase, dadurch sank sie immer tiefer. Nun war ich mit meiner Seifenblase ganz dicht an einem Franzosen, der gerade ein ganz frisches Baguette gekauft hatte. Ich streckte meinen Arm aus der Seifenblase und nahm ihm das Baguette aus der Hand. Der Franzose begann fürchterlich in seiner Sprache zu schimpfen. Leider konnte ich ihn nicht verstehen. Sein Geschimpfe hörte sich ungefähr so an: „Röschö frö kloh mohhh! Lucho di de le mechelöfe“, oder so ähnlich. Eigentlich war es mir ja egal, was der Mann da sprach. Hauptsache ich hatte was zu essen. Um wieder höher zu steigen, stieß ich mit dem Kopf ganz oft an die Seifenblasendecke. Mit der Zeit wurde es mir langweilig. Also begann ich, wie in einem Hamsterrad vorwärts zu laufen. Da dies dann auch irgendwann langweilig wurde, lief ich also rückwärts.
Nach ein paar Tagen kam ich in Italien bzw. in Rom an. Dort sah ich ein „pik-feines“ Restaurant. Ich schwebte mit meiner Seifenblase an ein geöffnetes Fenster des Restaurants, streckte wieder meinen Arm aus und nahm von einem Tisch am Fenster einen Teller mit Pasta, einen mit einer riesengroßen Salami-Pizza und einen mit einer riesigen Portion Eis mit viel Schlagsahne. Auch diese Gäste begann in ihrer Sprache mich auszuschimpfen. Doch auch hier verstand ich nichts. Es klang so wie: „Mihi Spaghetti Bolognese, tolo mio di pasta ganavi. Schelatto e sanna e mio...“. Ich dachte nur an: „Blablablabla. Blablablabla...“. Nachdem ich die leckeren Gerichte gegessen hatte, spürte ich, dass mein Bauch ganz schön rund geworden war. Ich dachte mir : „Egal!“
Nach mehreren Tagen sah ich eine sehr lange Mauer. Ich stellt fest, dass es die Chinesische Mauer war. Nicht weit davon entfernt sah ich ein einheimisches Restaurant. Die Tür stand sperrangelweit offen. Ich flog mit meiner Seifenblase zu der Tür. Dort kam gerade ein chinesisches Pärchen mit eingepacktem Essen. Ich nutze die Gelegenheit und streckte meinen Arm schnell aus der Seifenblase und entriss ihnen das Essen. Natürlich begann der Mann zu fluchen, glaube ich, weil verstehen konnte ich ja wieder nichts. Da sich chinesisch sehr lustig anhört, musste ich in meiner Blase lachen. Seine Fluche habe ich heute noch in meinen Ohren: „sching, schu, schalla lang, schang schei...“ Ich dachte mir, die können soviel fluchen wie sie wollen, ich genieße jetzt das Essen.
Die Reise machte mich müde. Aber irgendwie wollte die Blase immer noch nicht platzen. Dafür ich.
Nach einiger Zeit flog ich über einen sehr, sehr tiefen Graben. Unten sah ich 2 Touristen, die riefen: „Hey, das ist doch der Grand Canyon, Schatz?“ Dann merkte ich, dass ich nun in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) war. Da ich nun schon wieder mehrere Tage unterwegs war, hatte ich nun wieder Hunger. Die Seifenblase ließ ich weiter fliegen und ich schlief etwas. Als ich wieder aufwachte, sah ich eine Frau mit einer Fackel und Büchern in den Händen. Sie stand mitten im Meer kurz vor der Küste. Lange überlegte ich, ob ich im Erdkundeunterricht nicht aufgepasst hätte. Dann fiel mir ein, dass das ja die Freiheitsstatue sein könnte. Ich bin vor NEW-YORK. Der erste Gedanke, der mir in den Kopf schoss, war: „ Hey hier gibt es bestimmt was zu essen!“ Da sah ich auch schon einen Mc-Donald-Duck. Um die Blase wieder in Bodennähe zu bringen, sprang ich gegen den Boden. Als die Blase weit genug unten war, konnte ich eine Familie beobachten, wie sie gerade mit einer „überdimensional“großen Tüte aus dem Mc-Donald-Duck-Restaurant kam. Ehe sie sich versahen, hatte ich die Tüte in meine Blase gezogen und hüpfte wieder gegen die Decke, um an Höhe zu gewinnen. Natürlich musste ich mir wieder Geschimpfe anhören: „ Hey guy, what´s ap? hey sis is auers!! giff it to as! Polis, help, help, help. That dep täks auer fud!!!“ Wieder mal war mir das Gemotze egal. Die Polizei konnte mir eh nichts antun.
In sicherer Höhe, öffnete ich die Tüte und freute mich über: 4 große Tüten Pommes, 8 Hamburger, 4 große Salatteller, 4 Packungen Majo und Ketchup, 4 große Karamell-Eis und 4 Becher Fanta! Während ich es mir schmecken ließ, flog die Seifenblase Richtung Osten. Mein Bauch wurde immer größer und größer und größer!
Nach einem Verdauungsschläfchen lag ich auf einer grünen Wiese, neben mir saß mein Freund Till Eulenspiegel. Und auf der anderen Seite lag eine große Pfütze mit viel Müll. Till erzählte mir, dass die Blase wohl geplatzt war, weil ich so dick geworden bin. Wir hatten uns viel zu erzählen.
Das war meine SEIFENBLASEN-GESCHICHTE!
© Johanna, Anika (sitzend), Zilly und Lisa 5c
Die Mondlandung
Ich ging gerade am Inn spazieren, als ein großer Fisch auf mich zu schwamm. Kaum war der Fisch an mir vorbei, packte ich ihn an seinen Zöpfen. Dadurch erschrak er sehr und seine Mähne fing an zu blinken. Ein imposantes Schauspiel, doch mein Hunger war größer. Ich briet den Fisch auf einem kleinen Wassertropfenfeuer, das ich in einer Wassernische entfacht hatte. Als ich ihn mit meinem Revolvergebiss aufschnitt, verlor ich einen Zahn. Doch aus dem Bauch des Fisches quollen Sprungfederschuhe massenhaft heraus. Ich zog mir das nächstbeste Handschuhpaar an. Damit sprang ich mit einem kleinen Satz auf den Mount Everest. Ich dachte: „Mit noch einem kleinen Satz bin ich auf dem Mond !“ Also sprang ich. Als ich auf dem Mond angekommen war und mich eine Weile umgeschaut hatte, kamen mir grüne Pinguine entgegen, die sich Aliens nannten. Komisch, dass sie meine Sprache verstanden. Doch sie sprachen in lila Buchstaben und nicht in goldenen, wie wir zu Hause. Doch Gott sei Dank hatte ich meinen vollautomatischen Farbübersetzer dabei. Nach ein paar Tagen in der Ödnis des Mondes entschloss ich mich, wieder zur Terra zurück zu springen.
Der tote Fisch empfing mich auf der Erde und winkte mit seinen Zöpfen.
Als ich dort hinter einem Busch meine Mutter fliegen sah, stimmte ich ein fröhliches Trauerlied an und schraubte mich zum Schlafen in den Boden ein.
E N D E
© Thomas, Elias, Adrian und Michael (5c)
